Gerhard Köfer deckt demokratiepolitisch bedenklichen Unterrichtsmaterial-Skandal auf

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Gerhard Köfer hat bereits in der Vergangenheit mehrfach Schulbuch-Skandale aufgedeckt und aufgezeigt, welche falschen Unterrichtsmaterialien sich in Kärntens Klassen befinden. Jetzt wurde dem Team Kärnten-Chef ein Lern- und Arbeitsblatt übermittelt (siehe anbei), das in Kärntner Volksschulen aktuell in Verwendung steht: „Mit dem Blatt wird den Schülerinnen und Schülern suggeriert und mitgeteilt, dass es im Kärntner Landtag lediglich drei Parteien gibt, nämlich die SPÖ, die Freiheitlichen und die ÖVP. Dem Stil nach zu urteilen, muss man davon ausgehen, dass dieses Unterrichtsmittel seit beinahe 20 Jahren im Einsatz ist und verschweigt, dass Kärnten seit vielen Jahren über kein drei-Parteien-Parlament mehr verfügt. Auch wird den Kindern gelehrt, dass es 36 Abgeordnete im Landtag gibt, aber nur 33 stehen auf diesem „aktuellen“ Unterrichtsmittel.“

Aus der Sicht Köfers handelt es sich dabei um einen bildungspolitischen und gleichzeitig um einen demokratiepolitischen Skandal: „Es geht darum, dass unsere Kinder offenbar wissentlich falsch und unvollständig unterrichtet werden. Das ist kein Einzelfall, daher stellt sich die Frage, wann es diesbezüglich irgendwelche Konsequenzen gibt?“ Köfer fordert, dass von Seiten der Bildungsdirektion und des Bildungsreferenten überprüft wird, an welchen Schulen dieses Lernblatt zum Einsatz kommt: „So darf kein Unterricht stattfinden. Auch der Vorwurf der bewussten Manipulation unserer Jugend steht im Raum.“

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