Erhalt des öffentlichen Seezugangs als K.-o.-Kriterium bei Investorensuche

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In Bezug auf die aktuelle Diskussion über die Investorensuche für die Seeliegenschaften des Landes im Bereich des Hafnersees wie auch des Maltschacher Sees fordert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer umfassende Transparenz: „Ich hoffe, dass die Vertreter der rot-schwarzen Landesregierung wie auch jene der Kärntner Beteiligungsverwaltung aus dem Flughafen-Deal und der Teilprivatisierung entsprechend gelernt haben. Aus meiner Sicht ist klar, dass der gesamte Prozess von Transparenz geprägt sein muss und gleichzeitig müssen in weiterer Folge alle Verträge von Anfang an offengelegt werden. Geheimabsprachen und Verschwiegenheit darf es zu keinem Zeitpunkt mehr geben.“ Gerade das Thema Seeliegenschaften sei aufgrund der politischen Vergangenheit und der Gerichtsanhängigkeit ein sehr leidiges, bei dem mit höchster Vorsicht vorgegangen werden muss, so Köfer weiter.

Ein absolutes K.-o.-Kriterium ist für Köfer die Aufrechterhaltung des öffentlichen Seezugangs im Bereich beider Seen: „An diesem führt aus unserer Sicht kein Weg vorbei. Es muss dem zukünftigen Partnern klar sein, dass es ohne dieser Auflage zu keinem Vertragsabschluss mit dem Land kommen kann und darf.“ Köfer fordert von Kaiser, Gruber und Co eine Garantie, dass der öffentliche Seezugang jedenfalls im Sinne der Bevölkerung gesichert wird. Der Involvierung eines privaten Geldgebers steht Köfer grundsätzlich positiv gegenüber: „Die Seeliegenschaften lechzen nach frischem Geld.“

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