Chaos um Einreiseformulare: Österreich verkommt zur Bananenrepublik

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Das beispiellose Behördenversagen, das in einem dramatischen Stau-Chaos im Bereich des Karawankentunnels gipfelte, findet nun in den Bezirkshauptmannschaften die muntere Fortsetzung. „Die benötigten Einreiseformulare der Urlauber stapeln sich inzwischen bei den Bezirksverwaltungsbehörden, die offensichtlich weder wissen, was sie damit tun sollen, noch wie lange sie diese Dokumente überhaupt aufbewahren sollen. Eine Zeitlang ist überhaupt keine klare Bestimmung“, zeigt sich Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer erbost: „Österreich verkommt immer mehr zu einer Bananenrepublik und gibt sich auf europäischer Ebene der Lächerlichkeit preis.“

Für Köfer sei es peinlich, dass nicht einmal genau feststeht, wie lang Formulare nicht vernichtet werden dürfen: „Während beispielsweise der Bezirkshauptmann von Villach-Land davon ausgeht, dass diese nur zehn bis maximal 14 Tage, also analog zur Quarantänedauer, aufbewahrt werden sollen, kursieren im Internet Meldungen, wonach gar eine siebenjährige Frist zur Anwendung kommen soll. Die Formulare sind nicht einmal elektronisch erfasst und das in einem Zeitalter, wo alle von Digitalisierung quatschen.“

Laut Köfer würde nur mehr das Wort „Tohuwabohu“ das aktuelle Geschehen treffend zusammenfassen und widerspiegeln: „So wird Österreich die Corona-Krise jedenfalls nicht bewältigen können.“

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