380-kV-Leitung – TK-Chef Köfer: Geplante Grobtrasse ist massiver Angriff auf Natur und Bevölkerung

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Kritik an der präsentierten Grobtrasse für die 380-kV-Leitung kommt von Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer: „Über ein Viertel aller Gemeinden ist von diesem Mega-Projekt betroffen, die jetzt erstmals Informationen über die geplante Trassenführung bekommen haben. Die Verunsicherung der Bevölkerung in Hinblick auf Gesundheit und Naturschutz ist enorm. Die Bedenken der Bürger dürfen nicht ignoriert werden.“ Köfer stößt sich auch an der Kommunikation der SP/VP-Landesregierung: „Es ist deutlich zu wenig, sich nur auf die Rolle als Behörde zurückzuziehen. Die Kärntner erwarten sich, dass sich die Politik schützend vor sie stellt und sie auch über alle Nachteile und Folgen aufgeklärt werden.“

Für Köfer müsse der Schutz der Bürger immer an oberster Stelle stehen: „Wir sprechen bei dem Projekt von 600 bis 700 Masten, die errichtet werden und deren Höhe 60 bis 90 Meter beträgt, vereinzelt sogar noch höher. Allein diese Zahlen belegen, von welchem Eingriff in die Natur wir hier sprechen.“

Ebenfalls bemängelt Köfer, dass von Seiten des Projektwerbers das Vorhaben als „alternativlos“ dargestellt und nicht zumindest versucht wird, auf Erdverkabelung zu setzen, so wie dies auch in anderen europäischen Staaten passiert und zudem im Regierungsprogramm der Bundesregierung festgeschrieben wäre. Köfer kündigt rund um das Projekt entsprechende Maßnahmen des Team Kärnten an, wobei neben einer Enquete, bei der auch kritische Stimmen gehört werden müssen, auch ein Volksbegehren in Betracht kommen könnte: „Dieses gigantische Vorhaben kann nicht kommentarlos akzeptiert werden.“

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