Zweiter harter Lockdown ist Super-GAU für Schüler, Eltern, Wirtschaft und Arbeitsplätze

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„Kurz, Kogler und Co scheint es wenig zu interessieren, wie es den Schülern, deren Eltern, den Unternehmen und Mitarbeitern heute mit den neuen Maßnahmen geht. Dieser zweite harte Lockdown wäre absolut vermeidbar gewesen“, hält Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer in einer Reaktion auf die Pressekonferenz der Bundesregierung fest. Die Hauptleidtragenden des zweiten Lockdowns seien für Köfer die Schüler und viele Firmen im Land, von den Friseuren bis hin zum kleinen Modegeschäft: „Für diese ist heute der Super-GAU schlechthin eingetreten. Tausende Betriebe werden diese Phase bis Anfang Dezember wirtschaftlich und finanziell nicht überleben, Arbeitsplätze werden vernichtet. Ein konkretes Rettungspaket ist überhaupt noch nicht ausgestaltet. Die Regierung lässt auch die Frage völlig unbeantwortet, wie Home-Office und Home-Schooling parallel funktionieren sollen. Lernverlust wird billigend in Kauf genommen und die Schulen ohne wissenschaftlicher Basis geschlossen.“

Was Köfer insbesondere erzürnt, ist die Tatsache, dass das heimische Gesundheitssystem nicht ausreichend auf eine zweite Welle vorbereitet wurde: „Es fehlt an Personal, Schutzmaterial und Beatmungsgeräten. Ich frage mich, was die Bundesregierung den gesamten Somme über getan hat? Das Nicht-Handeln der Regierung hat mittlerweile dazu geführt, dass Österreich aktuell mit der höchsten Neuinfektionsrate weltweit dasteht.“ Köfer hat jedenfalls jegliches Vertrauen in die Krisenmanagement-Kompetenz der schwarz/türkis-grünen Bundesregierung verloren: „Diese Kompetenz ist bei der Regierung nicht angesiedelt. Wenn, dann sind es die Österreicherinnen und Österreicher mit ihrem Hausverstand, die die Krise bewältigen können und werden. Kurz und seine Ministerschar sind keinesfalls in der Lage, Österreich durch die Pandemie zu führen. Mit dem Schüren von Angst alleine kann und wird es nicht gehen.“

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