Wer Lawinenwarnungen ignoriert, soll zahlen!

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Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert, dass Unbelehrbare, die Lawinenwarnungen und Absperrungen ignorieren, zukünftig mit saftigen Geldstrafen belegt werden: „In der nächsten Sitzung des Kärntner Landtages werden wir einen entsprechenden Antrag einbringen, der vorsieht, dass bundesgesetzliche Regelungen geschaffen werden, die strengere Konsequenzen für solche Personen vorsehen. Diese bringen auf der Suche nach dem besonderen Kick nicht nur sich selbst, sondern vor allem ehrenamtlich tätige Männer und Frauen bei der Bergrettung in Lebensgefahr. Bei grob fahrlässigem Verhalten muss es radikalere Strafen geben.“ Laut Köfer werden in Österreich auch Tempo- und Parksünder sofort bestraft: „Wer bei erheblicher Lawinengefahr sein Leben und somit auch das Leben anderer Menschen aufs Spiel setzt, kann nicht ungeschoren davonkommen.“

Tourengehen, Freeriden und Variantenfahren: Wintersport abseits gesicherter Pisten boomt und das auch in Kärnten. „Auch wenn es grundsätzlich positiv ist, dass sich vor allem viele junge Menschen in der Natur aufhalten, so birgt dieser Boom eine enorme Gefahr in sich“, betont Köfer, der vor der tödlichen Lawinengefahr warnt: „Das Gefährdungspotenzial ist enorm und wird oft unterschätzt. Mangelndes Wissen und maßlose Selbstüberschätzung sind im Alpinsport ganz gefährliche Elemente und sehr häufige Unfallursachen. Es ist auch völlig unverantwortlich zu glauben, dass im Notfall ohnehin die Bergrettung da ist.“ Köfer lobt die Arbeit der Bergretter in höchsten Tönen: „Sie riskieren ihr Leben und verlassen bei Einsätzen – zu jeder Tages- und Nachtzeit – ihre Familien, um Unbelehrbare aus oftmals lebensgefährlichen Situationen zu retten.“

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