Wer braucht einen neuen und sündhaft teuren Landhaushof?

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Das Team Kärnten spricht sich entschieden gegen den sündhaft teuren Umbau des Landhaushofes in Klagenfurt aus. „Wir haben im Landesbudget kaum Mittel für die wirklich wichtigen Themen, wie zum Beispiel die Bekämpfung der Armut und jetzt soll über Monate hinweg der Innenhof mit Kosten von weit über zwei Millionen Euro umgebaut werden. Kärnten hat ganz andere Sorgen und braucht die ohnehin knappen Finanzmittel für die lebensnotwendigen Dinge. Eine millionenschwere Denkmalsetzung, für wen auch immer, zählt ganz sicher nicht dazu. Die veranschlagten Mittel müssen umgeschichtet werden“, fordert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer.

Das immer wieder für den teuren Umbau ins Treffen geführte Argument der notwendigen Barrierefreiheit, lässt Köfer nur teilweise gelten: „Für beeinträchtigte Menschen muss es auf jeden Fall eine praktikable Lösung geben, dafür treten wir auch ein. Ein barrierefreier und ausreichend breiter Weg in der Mitte des Platzes mit Anbindung zum Landhaus wäre ein für alle Seiten sinnvoller Kompromiss und würde die Kosten mehr als halbieren.“ Köfer zeigt sich zudem darüber empört, dass dem Umbau zwei gesunde Bäume, sowie eine sehr wertvolle und historisch bedeutsame Platane, mit der Begründung, dass sich die Wurzeln immer weiter ausbreiten, gefällt werden sollen: „Das kann man so nicht akzeptieren.“

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