TK-Chef Köfer für sofortige Anhebung des Höchstalters für Blutspenden

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Aufgrund der aktuell dramatischen Engpässe bei Blutkonserven fordert Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer eine sofortige Änderung bei den Altersgrenzen. Aus der Sicht Köfers sei es unverständlich, dass aktuell Menschen über 70 kategorisch vom Blutspenden ausgeschlossen werden: „Das ist nicht nur eine Form der Diskriminierung, sondern gefährdet auch das gesamte System, wo derzeit ein akuter Notstand herrscht. Wichtige Operationen müssen verschoben werden, weil nicht ausreichend Blut zur Verfügung steht. Das ist eine gefährliche Entwicklung.“ Aufgrund der steigenden Lebenserwartung sollte die Höchstgrenze zumindest auf 80 Jahre angehoben werden. „Wenn aufgrund einer durchgeführten ärztlichen Untersuchung nichts dagegenspricht, wäre auch eine Erweiterung darüber hinaus vorstellbar. Das gilt es im konkreten Fall immer abzuklären, ob irgendwelche Gründe vorliegen, die eine Spende ausschließen“, so Köfer.

Köfer appelliert an den zuständigen Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hier umgehend tätig zu werden und die Altersdiskriminierung aufzuheben: „Der aktuelle Mangel erfordert umgehendes Handeln von Rauch. Die Situation ist bedrohlich.“ Köfer kündigt für die nächste Landtagssitzung eine Initiative des Team Kärnten an, die genau diese Erhöhung zum Ziel hat: „Aus persönlichen Gesprächen, auch mit Vertretern des Roten Kreuzes, weiß ich, dass es große Bereitschaft von über 70-Jährigen gibt, Blut zu spenden. Das sollte nicht verwehrt werden.“

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