TK-Chef Köfer fordert Null-Lohn-Runde für Landespolitiker

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Aufgrund der dramatischen Teuerungswelle und der massiven Auswirkungen der aktuellen Inflationskrise führt aus der Sicht von Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer an einer Null-Lohn-Runde für alle Landespolitiker kein Weg vorbei: „Ich fordere die Regierungskoalition aus SPÖ und ÖVP auf, alles Notwendige zu unternehmen, dass es für 2023 zu keiner Erhöhung bzw. Inflationsanpassung der Politikerbezüge kommt.“ Für Köfer sei auch wegen der weiterhin enorm steigenden Landesschulden und der Situation, dass schon über 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen oder gefährdet sind, von der Gehaltssteigerung für politische Mandatare unbedingt Abstand zu nehmen. Das Team Kärnten war schon bisher als einzige Partei gegen jede Gehaltserhöhung für Politiker.

„Wenn von Seiten der Landespolitik nichts unternommen wird, kommt es automatisch zur Erhöhung der Bezüge. Das ist nicht notwendig und muss verhindert werden“, so Köfer, der auch darauf verweist, dass der gesetzlich vorgesehene Anpassungsfaktor für Politikerbezüge für 2023 wesentlich höher ausfallen wird als in den vergangenen Jahren: „Es droht für Politiker das größte Lohnplus seit einem Vierteljahrhundert. Jede Gehaltserhöhung für Mandatare passiert zu Lasten der Steuerzahler.“ Köfer verweist auf Mehrkosten von mehreren Hunderttausend Euro, die eine Erhöhung der Bezüge alleine in Kärnten verursachen würde: „Diese Mittel brauchen wir aktuell in anderen Bereichen dringender denn je.“

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