Team Kärnten fordert „Vorrang für Smart-Wohnungen in Kärnten“

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Einen thematischen Schwerpunkt auf Smart-Wohnungen fordern Team Kärnten-Obmann Gerhard Köfer und Gerhard Klocker, Wohn- und Mietsprecher des Team Kärnten im Landtag, was die Wohnbauförderung in Kärnten betrifft: „Die Durchschnittsgröße von sogenannten Smart-Wohnungen beträgt rund 65 Quadratmeter, was keine Kleinstwohnung darstellt. Diese smarte Größe ist vor allem für Alleinerziehende aber auch für ältere Menschen ideal und finanziell leistbar.“ Wie Köfer und Klocker betonen, wurden und werden in Kärnten zu viele Wohnungen am realen Marktbedarf vorbei produziert: „Die zum Teil sehr großen Einheiten werden kaum nachgefragt und sind unfinanzierbar. Die Lebensrealitäten der Menschen haben sich in den vergangenen Jahren massiv geändert: Die klassische Familie mit Mann, Frau und zwei Kindern wird immer seltener und zudem erleben wir eine immer größer werdende Anzahl an Personen im Seniorenbereich. Auch deshalb muss es zu einem Paradigmenwechsel im Wohnbaubereich kommen.“

In Wien zählen Smart-Wohnungen bereits zu den beliebtesten Wohnformen überhaupt: „Die Bundeshauptstadt hat erkannt, dass sie in diesem Bereich dringend förderpolitische und strategische Maßnahmen ergreifen und entsprechende Schritte setzen muss. Kärnten kann sich teilweise am Beispiel Wiens orientieren. Die Anzahl der Singlehaushalte ist auch in unserem Bundesland enorm und rasant steigend“, wissen Köfer und Klocker. Einen Umdenkprozess in dieser Hinsicht fordern die beiden Team Kärnten-Vertreter nicht nur für die Politik sondern insbesondere auch für die Wohnbaugenossenschaften sowie für private Bauträger ein: „Es braucht eine klare Orientierung an den Bedürfnissen der Bevölkerung.“

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