Team Kärnten-Chef Köfer fordert Transparenz über Flughafen-Zukunft

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Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer fordert, was die weiteren Verhandlungen bezüglich der Flughafen-Zukunft betrifft, völlige Transparenz ein: „Das von LH Kaiser angekündigte Schweigen lehnen wir entschieden ab. Aufgrund der Vorgänge der vergangenen Jahre ist Mut zur Offenheit gefragt. Zudem sind die aktuellen Passagierzahlen des ersten Halbjahres 2022 für den Flughafen mehr als besorgniserregend. Die Bürger haben ein Recht darauf, zu erfahren, was hinter den Kulissen läuft und wie es weitergeht.“ Aus der Sicht Köfers würde es Kaiser gut anstehen, die Öffentlichkeit lückenlos über den aktuellen Verhandlungsstand und die gezogenen „roten Linien“ zu informieren. Köfer fordert zudem, die Call-Option in zukünftigen Verträgen als essenzielle Klausel bestehen zu lassen: „Diese soll als Sicherheitsnetz für die öffentliche Hand jedenfalls beibehalten werden.“

Man habe sich auf ein „gewisses Schweigen nach außen verständigt“. Dieses überlieferte Zitat von LH Kaiser zu den aktuellen Gesprächen zum Flughafen erzürnt Köfer: „Die erwähnte Aussage ist einmal mehr ein Indiz dafür, dass die Koalition aus dem gesamten Flughafen-Desaster nichts gelernt hat. Man verfällt, trotz gegenteiliger Ankündigungen, wieder in altbekannte Muster. Erst Verschwiegenheit, Intransparenz und das Aufziehen von Mauern, gepaart mit der Nicht-Umsetzung des Strategieplans, haben uns in diese missliche Situation gebracht.“ Das gesamte Airport-Chaos spiegle sich auch in einem Bericht des Landesrechnungshofes wider, der aufgrund eines Prüfantrages des Team Kärnten erstellt wurde, erinnert Köfer. „Das Mindeste, was man sich von Kaiser und Gruber erwarten darf, ist, dass endlich transparent und nachvollziehbar agiert wird.“

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