Team Kärnten-Chef Köfer fordert: SPÖ soll Kosten für rote „Landesbroschüre“ übernehmen

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Einen klaren Fall von Steuergeldverschwendung sieht Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer in der Landesbroschüre zur Kärntner Familienkarte, die dem Steuerzahler, wie die „Kleine Zeitung“ aufgedeckt hat, jährlich 42.000 Euro kostet: „Dieses Druckwerk braucht erstens niemand und zweitens ist dies mehr parteipolitische Werbung als eine Information der Landesregierung. Ich fordere die SPÖ auf, die Kosten für diese Eigenlob- und Selbstbeweihräucherungs-Broschüre aus dem Budget der Partei zu übernehmen.“ Köfer sieht sich mit diesem Magazin auch an längst überwunden geglaubte Zeiten erinnert: „Noch vor 2013 hat man den Freiheitlichen solche Methoden zum Vorwurf gemacht, jetzt ist man selbst um keinen Deut besser. Landes- und Parteiinteressen werden hier ganz klar vermischt.“

Auffällig sei laut Köfer zudem nicht nur, dass darin ausschließlich SPÖ-Politiker vorkommen, sondern auch Slogans und Themen der Partei beinahe eins zu eins übernommen werden: „Die Broschüre erweckt ganz klar den Eindruck, als würde die SPÖ hier auf Landeskosten Wahlkampf betreiben. Das ist ein absolutes No-Go. Daher auch die Forderung, dass die SPÖ hier die Kosten übernimmt.“ Köfer kündigt diese Broschüre betreffend auch eine Anfrage im Rahmen der nächsten Landtagssitzung an: „Wir wollen ganz genau wissen, wie es zu dieser Broschüre gekommen ist.“

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