Strompreis: TK-Chef Köfer ortet „politische Selbstaufgabe der SPÖ/ÖVP-Koalition“

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„Die Kärntner Landesregierung aus SPÖ und ÖVP scheint das Vorgehen des Kärntner Energieversorgers KELAG in Sachen Strompreis völlig kommentar- und vor allem widerstandslos zur Kenntnis zu nehmen, was gerade in Zeiten wie diesen einer völligen politischen Selbstaufgabe gleichkommt“, betont Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer: „Während Kaiser in der Vergangenheit nicht müde wurde, billigeren Strom zu versprechen und dauernd Senkungen von der KELAG forderte, hört man jetzt vom Landeshauptmann und Co gar nichts mehr. Die dramatische Erhöhung der Strom- und Gaspreise wird stillschweigend akzeptiert. Diese Erhöhungen stellen aber viele Privathaushalte sowie Klein- und Mittelbetriebe vor eine existenzbedrohende Situation. Gerade aktuell ist die Energiepolitik ein wesentliches Element der Sozial- und Wirtschaftspolitik, von der sich SPÖ und ÖVP völlig abmelden.“ 

Köfer fordert von Kaiser ein, endlich Taten zu setzen: „Der SPÖ-nahe Aufsichtsratschef Isep ist in der Pflicht, die Erhöhungen zu thematisieren. Man muss sofort und im Sinne der Bürger und Betriebe handeln.“ Dazu führt Köfer aus, dass das Land 51 Prozent an der Kärntner Energieholding hält, die wiederum mit 51,07 Prozent an der KELAG beteiligt ist: „Alleine diese Zahlen beweisen, dass es Einflussmöglichkeiten des Landes gibt.“ Als längerfristige Maßnahme tritt Köfer auch dafür ein, die Netztarife neu zu ordnen: „Die Kärntner Bevölkerung ist aufgrund der geographischen Struktur derzeit klar benachteiligt, was die Netzkosten betrifft. Über einen bundesweit einheitlichen Tarif muss offen debattiert werden.“

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