SPÖ/ÖVP-Forderung nach Pragmatisierung ist der endgültige Untergang von Gleichheit und Gerechtigkeit

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Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer kann die realitätsfremde Forderung der SPÖ/ÖVP-Personalvertreter nach einer Wiedereinführung der Pragmatisierung im Land in keinster Weise nachvollziehen: „In welcher Zeit leben die eigentlich? Sie wollen doch nicht ernsthaft mit Jänner nächsten Jahres wieder einige Hundert Mitarbeiter klar bevorzugen, indem sie unkündbar gestellt und mit deutlichen Gehaltssteigerungen bedacht werden und damit gegenüber einfachen Vertragsbediensteten und Hunderttausenden Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft bessergestellt werden. Tausende Kärntner leben täglich in der Angst, ihren Job verlieren zu können und da werden einige Hundert Landesbedienstete, die ohnehin schon einen besonderen Kündigungsschutz genießen, bis zum Pensionsantritt beruflich und finanziell „sorgenfrei“ gestellt.“

Köfer: „Die sozialdemokratische Partei in Kärnten sollte sich einmal ihrer Wurzeln besinnen und nach ihren Grundsätzen wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität leben. Das Team Kärnten wird alles in seiner Macht stehende unternehmen, dass diese Pragmatisierungs-Ungleichbehandlung nicht Realität wird. Was Kärnten braucht ist eine echte, gerechte Besoldungs- und Dienstrechtsreform jedoch ohne dem Revival der Pragmatisierung. Diese wurde in der Vergangenheit sehr oft dazu missbraucht, Parteigünstlinge mit unkündbaren Jobs im öffentlichen Dienst zu versorgen. Die Abschaffung dieses Modells war längst notwendig und konsequent.“

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