Politische Sturheit verhindert Fußball-Festspiele im Klagenfurter EM-Stadion

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„Ich hätte mir gewünscht, dass die Koalitionsvertreter aus Stadt und Land gemeinsam mit dem Projektverantwortlichen von „For Forest“ Mittel und Wege finden, um den Stadionwald zeitlich zu verlegen, um das Klagenfurter EM-Stadion für die Europa League-Spiele des WAC frei zu bekommen. Wie bitter es ist, dass diese Lösung nicht zustande kam, zeigt sich spätestens anlässlich der Auslosung der drei Gruppengegner der Lavanttaler.“ So reagiert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer auf die „Hammergruppe“, die den WAC in den nächsten Wochen und Monaten erwartet: „Es muss alle Kärntner Fußballfans traurig stimmen, dass der WAC für diese Sport-Festspiele von der Politik aus Kärnten delogiert wurde. Kärnten macht sich einmal mehr in der Öffentlichkeit lächerlich.“

Köfer spricht anlässlich des notwendigen Ausweichens des WAC nach Graz von einem massiven finanziellen, sportlichen und imagetechnischen Schaden für Kärnten: „Egal ob Gastronomie, Hotellerie oder andere Dienstleistungen: Beinahe die ganze Wertschöpfung fließt jetzt in die Steiermark ab.“ Er, Köfer, hinterfragt heute zudem, in welcher Art und Weise Kaiser dem WAC für sein „Übersiedeln“ nach Graz finanzielle Unterstützungsleistungen bieten möchte: „Hier werden wir noch für die dringend notwendige Aufklärung sorgen.“

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