Politik muss extremer Belastung durch Strompreis Einhalt gebieten

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Deutliche Strompreiserhöhungen und massive Steigerungen bei den Netzentgelten sind Gerhard Köfer ein Dorn im Auge. Der Team Kärnten-Chef fordert, dass man von Seiten der Landesregierung diesem Treiben nicht mehr länger tatenlos gegenübersteht: „Fakt ist, dass Strom in Kärnten am teuersten ist und die Bürger hier überdurchschnittlich zur Kasse gebeten werden. Ich fordere die sofortige Abhaltung eines Strompreis-Gipfels mit Vertretern aller Kärntner Energieanbieter, allen voran der Kelag und der Stadtwerke Klagenfurt, und sämtlichen Landtagsparteien.“ Köfer erinnert daran, dass gerade die SPÖ es war, die noch vor Jahren vollmundig einen niedrigeren Strompreis versprochen hat: „Zahlen verdeutlichen, dass die Kärntner weit über 40 Millionen Euro im Jahr zu viel an Strompreis zahlen. Das Land ist Mehrheitseigentümer der Energieholding und muss jetzt das Heft des Handelns in die Hand nehmen. 51 Prozent der Kärntner Energieholding befinden sich im Eigentum des Landes.“

Köfer verlangt, dass von Seiten der Politik insbesondere gegenüber der Kelag und der Kärnten Netz GmbH Druck ausgeübt wird: „Es kann nicht sein, dass alles stillschweigend zur Kenntnis genommen wird, was dort passiert. Das Land und die Landespolitik müssen hier eine aktivere Rolle einnehmen.“ Aus unzähligen persönlichen Gesprächen weiß Köfer, dass sich zahlreiche Haushalte in Kärnten die immer stärker steigenden Energiekosten nicht mehr leisten können: „2019 droht sich diese Situation noch einmal dramatisch zu verschärfen. Der Fonds zur Bekämpfung von Energiearmut ist zudem eine reine Augenauswischerei und eine Alibi-Einrichtung.“

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