Peinliche Parlamentarier-Gesangsrunde droht gesamte österreichische Politik zu blamieren

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„Ein großer Teil der heimischen Politiker lässt scheinbar nichts unversucht, um sich selbst noch lächerlicher zu machen und im Ansehen der Öffentlichkeit noch tiefer zu sinken.“ Mit diesen klaren Worten kommentiert Gerhard Köfer das aktuell gestartete Projekt, eine CD bzw. eine DVD mit Weihnachtsliedern aufzunehmen, gesungen von Parlamentarierinnen und Parlamentariern. „Dieses Produkt soll noch dazu kommerziell vertrieben werden. Ich frage mich ernsthaft, wer dieses Werk käuflich erwerben möchte“, so Köfer, der kritisiert, dass sich die Politik immer mehr um irgendwelchen Klamauk kümmert, anstatt wirkliche Probleme und Herausforderungen unseres Landes anzugehen. Gut gemeint und gut gemacht seien zwei Paar Schuhe, das beweise laut Köfer diese peinliche Aktion einmal mehr.

„Dem Fass den Boden schlägt dann noch aus, dass als besonderes Highlight am 01. Dezember ein Konzert der Parlamentarier im Wiener Stephansdom stattfinden soll“, so Köfer weiter. Wer von Mitgliedern des Nationalrates, des Bundesrates, der Landtage und des Europäischen Parlaments – alle sind eingeladen, am Musikprojekt mitzuwirken – übrigens nicht singen kann, für den schafft Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka Abhilfe: „Dieser sucht ernsthaft nach Volksvertretern, die vielleicht bereit sind, Instrumentalmusik darzubieten oder Weihnachtsgedichte vorzulesen. Darauf hat sicher irgendein Bürger in Österreich gewartet“, führt Köfer abschließend erzürnt aus, der einigen Abgeordneten empfiehlt, statt Weihnachtsliedern besser Titel á la „Du hast mich 1000 Mal belogen“ von Andrea Berg vorzusingen.

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