Mitarbeiter im Lebensmittelhandel haben sich freien Samstag verdient

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Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer regt an, Filialen der Lebensmittelketten sofort und vorerst bis zum 13. April nur mehr von Montag bis Freitag zu öffnen und den Bediensteten in den Supermärkten den Samstag, bei vollem Lohnausgleich, frei zu geben. Die Lebensmittel-Großkonzerne könnten sich diese soziale Maßnahme locker leisten, so Köfer. „Aufgrund der Fortsetzung der Maßnahmen der Bundesregierung ist es den meistern Bürgern unseres Landes problemlos möglich, ihre Einkäufe an Werktagen zu erledigen. Die Samstags-Schließung würde zu einer psychischen und physischen Entlastung des Personals, egal ob Kassiererin, Regalbetreuer oder Feinkost-Mitarbeiter, führen, das derzeit Unmenschliches leistet und an den Grenzen der Belastbarkeit angelangt ist. Supermarkt-Mitarbeiter sind zu wichtigen Systemerhaltern in unserem Land geworden.“ Kleine Bäckereien und Fleischereien sollen von der Samstags-Schließung laut Köfer nicht betroffenen sein: „Diese Betriebe leiden ohnehin schon zur Genüge und sind für jeden Euro an Umsatz dankbar.“

Überhaupt nichts abgewinnen kann Köfer der Forderung, dass Lebensmittelgeschäfte nur mehr bis Mittag offen halten dürfen: „Das würde dazu führen, dass gerade am Vormittag noch mehr Menschen im Geschäft sind und das Ansteckungspotential steigt. Zudem dürfen wir auch nicht auf den Teil der arbeitenden Bevölkerung vergessen, der über keine Homeoffice-Möglichkeit verfügt. Dieser muss am Nachmittag oder am Abend seine Erledigungen machen können.“

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