Kopf in den Sand ist keine Politik, werte Landesregierung!

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Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer macht weiterhin Druck, was die (Un-)Tätigkeit der Landesregierung, allen voran LH Kaiser, in Sachen Strompreis betrifft: „Die Ansage von LH Kaiser, wonach man seitens des Landes alles tun werde, besonders betroffene Bürger zu unterstützen und vor den dramatischen Folgen der Teuerung zu schützen, stimmt mit der Wirklichkeit überhaupt nicht überein. Bestes Beispiel ist hier der Strompreis und die KELAG, wo man lediglich darauf hinweist, als Aktionärsvertreter des Landes keinen Einfluss zu haben. Ich darf LH Kaiser nochmals an seine Versprechungen in Richtung eines billigeren Strompreises erinnern, den er noch vor Jahren vollmundig eingefordert hat. Mittlerweile wird nur noch stillschweigend akzeptiert und nach der Kopf-in-den-Sand-Methode Politik gemacht. Das ist eine Vorgangsweise, die einer völligen Selbstaufgabe gleichkommt. Es reicht nicht aus, sich als Vertreter der Landesregierung bei irgendwelchen Spatenstich-Feiern neben Proponenten der KELAG zu stellen, davon haben die Bürger nämlich gar nichts.“

Während sich viele Energiekonzerne über hohe Gewinne freuen dürfen und der Staat Rekordeinnahmen bei den Steuern erzielt, entwickelt sich der Strompreis für immer mehr Bürger zur Armutsfalle oder stellt eine existenzbedrohende Situation, auch für viele Betriebe, dar, so Köfer weiter: „Die Hilfe des Landes in Form des Kärnten Bonus von 200 Euro ist ob der dramatischen Preisentwicklung nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein. Bis heute vermisst die Öffentlichkeit einen Aufschrei der Landesregierung gegen die Vorgangsweise der KELAG. Auch im Aufsichtsrat ist davon nichts zu hören.“ Dazu führt Köfer aus, dass das Land 51 Prozent an der Kärntner Energieholding hält, die wiederum mit 51,07 Prozent an der KELAG beteiligt ist: „Alleine diese Zahlen beweisen, dass es Einflussmöglichkeiten des Landes gibt. Kaiser ist in der Pflicht, sofort zu handeln.“

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