Köfer sieht Fachkräftemangel als „existenzielles Problem“ für Kärntens Wirtschaft

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Anlässlich des „Tages der Arbeit“ bezeichnet Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer den gravierenden Fachkräftemangel als das dringendste Problem der Wirtschaft: „Laut aktuellen Studien droht der Mangel ab 2022/23 chronisch zu werden, denn in diesem Zeitraum steht eine Pensionierungswelle bei sehr geburtenreichen Jahrgängen an.“ Laut Köfer gebe es für das Problem des Fachkräftemangels keine Patentlösung: „Wichtig ist aber, dass jetzt endlich Gegenmaßnahmen gesetzt werden. Insbesondere gilt es, das Bildungssystem so aufzustellen, dass es für zukünftige Aufgaben gewappnet ist. Wir kennen viele Jobs der Zukunft noch gar nicht, wissen aber, dass wir in den kommenden Jahren Datenfachleute, Softwareentwickler und aufgrund der demographischen Entwicklung auch Pflegefachkräfte sehr dringend brauchen werden. Auf genau diese Berufe müssen wir unsere Kinder und Kindeskinder gezielt vorbereiten und Ausbildungsangebote schaffen.“ Laut Köfer sie dies im Pflegebereich beispielsweise die Pflegelehre: „Ein Modell, das das Team Kärnten seit 2014 forciert.“

Kärnten müsse laut Köfer auch für externe Fachkräfte attraktiver werden: „Hier muss vor allem das neue Standortmarketing ansetzen, das leider weiter auf sich warten lässt. Wir vom Team Kärnten treten ganz massiv dafür ein, Kärnten als Industrie- und Bildungsstandort sowie als Lebensraum aktiv zu vermarkten. Arbeiten, wo andere Urlaub machen, muss das Motto für die Zukunft sein. Kärnten ist ein Paradies, das für viele externe Arbeitskräfte aus dem In- und Ausland besonders reizvoll wäre. Dies gehört, nicht nur aufgrund der demographischen Entwicklung und des Bedarfs an qualifizierten Arbeitskräften, offensiv beworben.“ Der umgehende Start des Standortmarketings sei laut Köfer auch deshalb „überlebensnotwendig“, da sich Kärnten in einem nationalen und internationalen Konkurrenzkampf behaupten muss: „Zahlreiche Länder und Staaten werden zukünftig noch viel stärker um externe Arbeitskräfte buhlen.“

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