Köfer lehnt Abbau von Krankenhausbetten entschieden ab

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„Viel Schatten und etwas Licht“ sieht Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer im neuen Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025: „Der Gesundheits- und Krankenanstaltenplan sieht einerseits eine Stärkung des tagesklinischen Bereiches vor, was grundsätzlich positiv und zu unterstützen ist. Zudem wird damit auch eine Forderung des Team Kärnten sowie des Rechnungshofes erfüllt. Andererseits fallen durch den Plan über 200 Krankenhausbetten weg. Ein Schritt in die falscheste Richtung.“ In Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung sowie der Überalterung der Gesellschaft sei es laut Köfer ein fatales Zeichen, dass es zu einem Bettenabbau kommt.

„Bereits durch den alten RSG sind Betten reduziert worden. Das hat insbesondere das Krankenhaus Spittal betroffen. Betten wurden von den dortigen günstigen Strukturen hin zu den teureren Strukturen der Kabeg verlagert“, führt Köfer aus. Laut Köfer überwiegen beim neuen Gesundheits- und Krankenanstaltenplan die Nachteile: „Wir werden diesen daher auch nicht mittragen, da er aus unserer Sicht mit einer Verschlechterung der Situation für die Bevölkerung einhergeht. Für so etwas sind wir nicht zu haben.“

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