Köfer: „Gehaltsstreit beim Roten Kreuz darf nicht im Streik enden“

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„Endlich persönliche Eitelkeiten hintanzustellen und innerparteiliche Sandkastenspiele zu beenden!“ Das fordert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer in Bezug auf den noch immer ungelösten Gehaltsstreit beim Roten Kreuz: „Die schwierige finanzielle Situation des Roten Kreuzes kann nicht mit Almosen behoben und die zu Recht geforderten Nacht-und Sonntagszulagen für knapp 400 Mitarbeiter damit auch nicht finanziert werden.“ Diese völlig verdienten und gerechtfertigten Zulagen für die Mitarbeiter, die eine außergewöhnliche Leistung im Sinne der Allgemeinheit erbringen, seien laut Köfer eine Grundbedingung: „Ansonsten wird die Schlechterstellung der RK-Mitarbeiter gegenüber anderen Personen in Sozial- und Pflegeberufen weiter beibehalten. Die Mitarbeiter dürfen nicht die Leidtragenden sein, wenn sich Spitzenfunktionäre der SPÖ wieder einmal nicht einig sind.“

Köfer verlangt und appelliert, dass alle Beteiligten Vernunft walten lassen, sowie umgehend an den Verhandlungstisch zurückkehren und eine Gehalts-Konklave abhalten, bis weißer Rauch aufsteigt: „Ein Streik kann nur die Ultima Ratio sein. Wir vom Team Kärnten hoffen, dass diese Option niemals zum Tragen kommt.“ Er, Köfer, erwartet zudem, dass die geforderte Offenlegung der Rotkreuz-Bilanzen vollzogen wird: „Ich habe grundsätzlich Vertrauen in die RK-Führung. Es sollte nichts gegen diese Form der Transparenz sprechen.“

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