Köfer fordert: Schul-Sportplätze und –hallen der Öffentlichkeit zugänglich machen

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Im Zuge der Diskussion über gesperrte und geschlossene Schul-Sporteinrichtungen hält Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fest, dass er bereits seit langer Zeit darauf dränge, diese Angebote der Öffentlichkeit zugänglich zu machen: „Kärnten verfügt einerseits über zu wenige, für jedermann offene, Sportstätten, andererseits fehlt es aber an Mitteln, um neue Angebote zu schaffen. Gerade deshalb ist es notwendig, dass die Sportstätten der Schulen außerhalb der Schulzeiten der Bevölkerung, insbesondere Kindern und Jugendlichen, zur Verfügung gestellt werden.“ Wie Köfer betont, kann man derzeit in beinahe jeder Kärntner Stadt das gleiche Bild erleben: „Ob der Basketball-Platz bei der Schule, der Hartplatz oder die Laufbahn, alle Einrichtungen sind gesperrt. Nachdem jedoch alle diese Sportstätten mit Steuermitteln geschaffen wurden, wäre es naheliegend, diese Infrastruktur in schulfreien Zeiten für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.“ Köfer appelliert an die jeweiligen Schulerhalter, unabhängig ob auf Gemeinde-, Landes- oder Bundesebene, ihre Angebote der Verwendung im öffentlichen Sinne zuzuführen.

Er, Köfer, könne es nicht akzeptieren, dass gewisse Sporteinrichtungen bei Schulen über 180 Tage im Jahre nicht benutzt werden: „Ich hoffe, dass es einen Weg gibt, dass diese Einrichtungen für jedermann geöffnet werden. Im Prinzip wäre nur die Haftungsfrage zu klären, das kann auf gesetzlicher Basis erfolgen. Die Administration sollte in den Händen der Schulen liegen.“ Geöffnete Schulsportplätze würden auch für Vereine positive Auswirkungen haben, hält Köfer fest, der eine entsprechende Landtagsinitiative zu diesem Thema ankündigt. Sport sei laut Köfer zudem ein ganz wichtiges Element in der Gesundheitsvorsorge und Prävention: „Sportstätten sparen später Krankenhausbetten. Ein breites Angebot, vor allem in den Städten aber auch in den Gemeinden, ist dabei ganz entscheidend.“

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