Klagenfurt braucht eine professionelle Konzerthalle und Proberäume für musikalische Talente

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„Ist es nahezu peinlich, dass Klagenfurt als Landeshauptstadt und Metropole des Südens über keine geeignete Konzerthalle verfügt. Es braucht endlich Kraftanstrengungen der Stadtpolitik, dass hier ein entsprechendes Angebot geschaffen wird“, sagt heute Team Kärnten-Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl, der damit auch auf die „Konzertprobleme“ in Klagenfurt anspielt. Für Jandl ist es unerträglich, dass internationale Musiker, wie zuletzt der Weltstar James Blunt, in einer Halle ohne Klimaanlage, dafür mit erheblichen Akustik- und Soundproblemen auftreten müssen: „Das ist einer Landeshauptstadt nicht würdig.“

Jandl sieht die Bürgermeisterin in der Pflicht, gemeinsam mit den Kärntner Messen Lösungsvorschläge für diese Misere zu erarbeiten: „Ein Weg wäre sicher, eine bestehende Messehalle zu einer professionellen Konzerthalle umzurüsten. Die dafür notwendigen Investitionen sollten gemeinsam – Stadt, Land, Messen – zu stemmen sein.“ Jandl könnte sich auch für ein Public-Private-Partnership-Modell in diesem Bereich erwärmen.

Ebenfalls ein Herzensanliegen Jandls ist der musikalische Nachwuchs der Stadt: „Hier braucht es Proberäumlichkeiten, die derzeit in Klagenfurt wenig bis gar nicht vorhanden sind. Und wenn, dann wird dort um 22 Uhr der Strom abgedreht, was für die Förderung der Talente alles andere als gut und zweckdienlich erscheint.“ Ein neues Jugendzentrum samt entsprechenden Proberäumen wäre für Jandl ein absolut notwendiges Projekt, das es noch in dieser Periode umzusetzen gilt. Das Team Kärnten werde in der nächsten Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates diesbezüglich eine entsprechende Initiative starten, berichtet Jandl abschließend.

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