Keine weitere Almosen-Politik in Kärnten!

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Die Bekämpfung der dramatischen Armutssituation in Kärnten stellt seit vielen Jahren einen zentralen Schwerpunkt der politischen Arbeit des Team Kärnten dar. „Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise ist die gesamte Situation noch einmal dramatischer geworden. 94.000 Menschen in Kärnten galten alleine im Jahr 2019, ohne Corona, bereits als armutsgefährdet“, weiß Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer, für den das neue Sozialhilfegesetz einen Beitrag zur Bekämpfung der Armut leisten muss: „Uns ist dieses Gesetz noch zu wenig weitreichend. Insbesondere bei der Voraussetzung für Hilfsgelder sowie bei der Anrechnung von Vermögen müssen im Sinne der Betroffenen Verbesserungen erzielt werden. Eine Almosen-Politik der SPÖ/ÖVP-Koalition werden wir sicher nicht unterstützen. Die Ärmsten der Armen brauchen die Unterstützung der öffentlichen Hand.“

Wichtig sei für Köfer, dass zukünftig das Pflegegeld weder beim Gepflegten noch beim pflegenden Angehörigen als Einkommen angerechnet wird: „Das ist eine langjährige Forderung des Team Kärnten, die endlich umgesetzt wird und für eine wichtige Verbesserung der finanziellen Situation der betroffenen Personen sorgt.“ Ganz wichtig sei Köfer auch, dass die Arbeitswilligkeit zukünftig stärker betont wird. Der Team Kärnten-Chef erwartet, dass eine verbesserte Version des Gesetzes rasch umgesetzt wird: „Erst über ein Jahr nach dem Bund ist die Landesregierung in dieser Frage tätig geworden. Frau Prettner braucht sich für das neue Gesetz nicht zu rühmen.“

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