Kein Kärntner Steuergeld mehr ins Ausland!

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„Während Kärntner Bürger im Winter frieren und hungern müssen sowie der einheimischen Bevölkerung munter Sozialleistungen gekürzt werden, haben LH Kaiser und Co. offensichtlich kein Problem, rund 50.000 Euro an Kärntner Steuergeld für äußerst zu hinterfragende Projekte auf andere Kontinente zu verschieben“, kritisiert Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer scharf, der für den sofortigen Stopp dieser Förderungen eintritt. Bereits im Herbst des Vorjahres wurde Steuergeld aus Kärnten für die Errichtung eines Gemeinschaftsraumes für eine Frauengruppe in Uganda und die Gesundheitsförderung von Klosterschülerinnen in Myanmar aufgewendet. Jetzt wird mit weiteren heimischen Geldern unter anderem eine Wanderausstellung in Angola unterstützt. „Was das bringen soll, sei dahingestellt. Das ist Steuergeldverschwendung in Reinkultur“, sagt Köfer.

Wie Köfer betont, beweisen LH Kaiser und Co. mit solchen (Förder-)Aktionen, dass sie längst den Bezug zur Bevölkerung verloren haben: „Angesichts der unglaublich schwierigen finanziellen Lage, in der sich Kärnten befindet, gibt es bei den Bürgern nur sehr wenig Verständnis dafür, dass aktuell wieder fünf solcher Projekte, unter anderem in Asien und Bolivien, mit 50.000 Euro gefördert werden.“ Köfer gehe es darum, dass in Kärnten zuerst einmal die eigenen großen sozialen und wirtschaftlichen Probleme in den Griff bekommen werden: „Und erst wenn das erledigt ist und wir über ein ausgeglichenes Budget verfügen, kann über Förderungen für entwicklungspolitische Projekte überhaupt nachgedacht werden.“

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