Kärntner Krebshilfe wichtiger als unnötiges „Kärnten Magazin“

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Eine öffentliche Förderung des Landes für die Krebshilfe, die aktuell unter schweren finanziellen Problemen leidet und der Beratungsstelle in Klagenfurt sogar die Schließung droht, fordert Gerhard Köfer. Der Team Kärnten-Chef kündigt diesbezüglich eine Landtagsinitiative an: „Diese Einrichtung ist für die Allgemeinheit von enormer Bedeutung und muss auch von Seiten der öffentlichen Hand ausreichend finanziert werden. Die Anzahl der Neuerkrankungen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten rapide angestiegen. Alleine das zeigt, dass der Krebshilfe oberste Priorität eingeräumt werden muss.“ Wie Köfer betont, erbringt die Krebshilfe herausragende Leistungen im Beratungs- und Therapiebereich. Ganz besonders wird von Köfer der Soforthilfefonds hervorgehoben: „Daraus wird Härtefällen rasch und unbürokratisch geholfen.“

Köfer: „Kärnten hat für Überflüssiges, wie das Kärnten Magazin oder unzählige Jubelfeierlichkeiten und Ehrungen, massenhaft Geld zur Verfügung, das besser in sinnvollere Bereiche investiert werden sollte. Daher auch unsere Initiative im Landtag.“ Wenn die enormen finanziellen Mittel, die derzeit Jahr für Jahr für das entbehrliche Kärnten Magazin eingesetzt werden, zukünftig der Krebshilfe zu Gute kommen würden, würde das eine jährliche Subvention von mehreren Hunderttausend Euro, ohne Mehraufwand für das Land, bedeuten, so Köfer abschließend.

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