JA zur Carnica-Reinzucht, NEIN zu Grubers Gesetzesvorschlag

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Weiterhin heftigen Widerstand gegen die geplante Novelle des Bienenwirtschaftsgesetzes äußert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer, der Imker-Vertreter aus ganz Kärnten zu einem Gipfelgespräch geladen hat: „Wir vom Team Kärnten stehen ganz klar dafür, dass an der Carnica-Reinzucht nicht gerüttelt werden darf. Es geht hierbei nicht nur um Nachhaltigkeit und den Schutz unserer Kärntner Naturbiene, sondern um viel mehr, nämlich um die Zukunft unseres Bundeslandes.“ Für Köfer sei das Ansinnen in Richtung der Schaffung von Frei- und Pufferzonen für Hybridbienen klar und deutlich zurückzuweisen: „Soll es zukünftig für Bienen Ohrmarken oder gar Reisepässe geben? Diese Zoneneinteilung ist nicht praktikabel, sorgt für Vermischung und stellt eine erhebliche Gefahr für die Carnica-Biene dar. Auch eine afrikanische Biene könnte in diesen Zonen eingesetzt werden, das kann niemand wollen.“ Laut Köfer könne es auch nicht sein, dass rund 0,5 % der Kärntner Imker, nämlich jene aus der „Imker-Industrie“, der Politik einen Gesetzesvorschlag aufdiktieren und sich gegen die überwiegende Mehrheit der Imker hinwegsetzen.

Köfer sagt klar, dass das neue Gesetz in dieser Art und Weise keinesfalls in Kraft treten darf. „Ich appelliere wirklich an alle im Kärntner Landtag vertretenen Parteien, dass sie dem Gesetzesvorschlag – sollte er in dieser Ausgestaltung und mit den Zonen zur Beschlussfassung vorgelegt werden – keine Zustimmung geben. Im Vergleich zum aktuellen Gesetzesvorschlag ist das Festhalten an den derzeitigen Bestimmungen noch die wesentlich bessere Lösung.“

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