Heftige Kritik an Spritpreis-Abzocke

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„Die Autofahrer sind die Melkkühe der Nation sowie der Mineralöl-Lobby und werden derzeit einer massiven Abzock-Orgie ausgesetzt“, kritisiert Gerhard Köfer vom Team Kärnten, der sich schützend vor die ohnehin leidgeprüften Autofahrer und hier vor allem vor die Pendler, die aufgrund der geographischen Situation in Kärnten auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, stellt: „Die Vorteile des sinkenden Ölpreises werden derzeit überhaupt nicht an die Kunden weitergegeben, vielmehr ist das genaue, krasse Gegenteil der Fall. Zu Ostern 2017 lag der Preis für einen Liter Diesel bei rund 1,16 Euro, was damals bereits besorgniserregend hoch war, mittlerweile sind wir bei über 1,30 angelangt.“ Köfer fordert, dass vor allem die Bundesregierung diesem Treiben nicht mehr tatenlos gegenübersteht: „Was bezüglich des Spritpreises vor allem fehlt, ist Transparenz. Für Autofahrer ist es nicht nachvollziehbar, warum sich die Preise derzeit so dramatisch entwickeln und erhöhen. Zu oft scheint auch Willkür im Spiel zu sein: Viele Tankstellen-Kunden wurden bereits selbst Zeuge davon, dass der Spritpreis vor bestimmten Ferien- und Feiertagen willkürlich in die Höhe schießt.“ Die Argumente der Mineralöl-Lobby von Lieferengpässen und niedrigen Flüssen lässt Köfer nicht gelten: „Diese sind laut Meinungen von diversen Experten eher an den Haaren herbeigezogen. Die Bundesregierung muss die Mineralöl-Lobby in die Schranken weisen.“

Für Köfer sei zudem überlegenswert, die Steuer- und Abgabenbelastung auf Sprit zu verändern: „Im Endeffekt ist der jeweilige Finanzminister der Tankwart und lacht sich bei jeder Tankfüllung ins Fäustchen. Im Sinne der gescholtenen Autofahrer wäre eine Steuer- und Abgabensenkung wünschenswert. Wir vom Team Kärnten treten dafür ein.“ Laut Köfer würde auch der öffentliche Verkehr unter dem Spritpreis-Wahnsinn leiden: „Alleine für Unternehmen wie Postbus bedeutet die aktuelle Preisentwicklung eine dramatische Mehrbelastung.“

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