Hackerangriff: Katastrophales Krisenmanagement der Landesregierung

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Nach dem Hackerangriff ruft laut Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer mittlerweile auch das Krisenmanagement der Landesregierung nach Aufklärung. Anlass dafür sind unter anderem sich häufende Meldungen über geleakte Daten von Privatpersonen, die, entgegen entsprechender Beteuerungen des Landes, nicht informiert worden sind: „So kann und darf man mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern nicht verfahren. Das Land weiß, dass höchstpersönliche und sensible Daten im Netz herumgeistern und findet es nicht einmal der Mühe wert, die Betroffenen persönlich zu kontaktieren und das trotz Versprechungen in diese Richtung.“ Hinterfragenswert sei laut Köfer auch der Umstand, warum sich gewisse Daten überhaupt in den Systemen des Landes befinden: „Nachdem diese derzeit nach der Salami-Taktik veröffentlicht werden, könnten es sehr spannende Monate werden.“

Köfer befürchtet, dass rund um den Hackerangriff bis jetzt maximal die Spitze des Eisberges öffentlich geworden ist: „Mittlerweile kann auch nicht mehr ausgeschlossen werden, dass abgesaugte Daten von Kriminellen für ihre Zwecke missbraucht worden sind. Der Hackerangriff verbunden mit dem fatalen Krisenmanagement lechzen nach vollständiger Aufklärung.“ Köfer fordert heute entschieden, die gesamte interne und externe Krisenkommunikation völlig neu aufzusetzen und endlich Transparenz zu leben: „Die Taktik, auf Ablenkung und Zerstreuung zu setzen sowie nur das zuzugeben, was sich nicht mehr abstreiten lässt, hat in den vergangenen Wochen wenig zur Vertrauensbildung beigetragen.“

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