Glyphosat-Verbot verkommt zu SPÖ-Politdesaster

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Zu einem wahren Rohrkrepierer entwickelt sich laut Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer die SPÖ-Initiative oder besser der rote PR-Gag namens Glyphosat-Verbot: „Wir haben bereits vor Monaten auf die unzähligen Schwachstellen des vorgelegten Gesetzesentwurfes hingewiesen und unsere Haltung wurde in der aktuellen Sitzung des zuständigen Landtagsausschusses klar und deutlich bestätigt. Die Kritik der anwesenden Experten am Gesetzesentwurf fiel vernichtend aus.“ Konkret wären, wenn das Gesetz in dieser Art und Weise in Kraft treten würde, laut den Expertenmeinungen von 353 Mitteln nur mehr neun anwendbar: „Alltägliche Gartenhelfer, wie Rasendünger mit Moosvernichter, Düngerstäbchen, Schneckenkorn, Wildverbissmittel, Baumwuchswundverschlussmittel oder sogar ein Bio-Blattlausmittel, dürften von Privaten nicht mehr eingesetzt werden“, erklärt Köfer.

Die Kontrolle der Umsetzung des Gesetzes würde zudem eine noch nie dagewesene und sündhaft teure Bürokratielawine lostreten: „Wenn von 250.000 Kärntner Haushalten jährlich nur rund ein Prozent, also 2.500 Haushalte, stichprobenartig geprüft werden, würde das Kosten von über 1,25 Millionen Euro, und das jährlich, verursachen.“ Köfer bemängelt, dass der derzeit vorliegende Gesetzesvorschlag ein reiner PR-technischer Schnellschuss der SPÖ war: „Offensichtlich waren weder die Verfassungsabteilung, noch die zuständigen Fachabteilungen des Amtes der Kärntner Landesregierung in den Gestaltungsprozess eingebunden, vom Koalitionspartner ganz zu schweigen.“ Das Ziel der SPÖ, das Gesetz noch im März im Landtag zu beschließen, sei, wie Köfer ausführt, heute in sehr weite Ferne gerückt.

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