Gerhard Köfer: „Schaunig hat völlig versagt!“

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Die aktuell präsentierten Zahlen der Heta nimmt Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer zum Anlass, auf Nachverhandlungen mit dem Bund zu drängen, was den Kärntner Beitrag für die Haftungs-Lösung in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro betrifft: „Die Abbaubank der Hypo-Alpe-Adria hat laut dem vorliegenden Zahlenwerk weit mehr Erlöse erzielt, als ursprünglich angenommen. Es muss jetzt sichergestellt werden, dass es zu einer massiven Reduktion des Kärntner Haftungsbeitrages kommt. Kärnten und seine Steuerzahler müssen von dieser eklatanten Verbesserung der Gesamtsituation klar und deutlich profitieren. Die Heta hat zumindest um 170 Millionen Euro mehr verdient, als früher prognostiziert. Das muss sich auch auf unser Bundesland positiv niederschlagen.“

Wie Köfer weiter betont, seien die 1,2 Milliarden Euro das Ergebnis einer damals völlig falschen Einschätzung, auch durch Finanzreferentin Schaunig: „Sie hat im Zuge der Haftungs-Lösung völlig versagt und dem Bund diesen Milliarden-Betrag „serviert“. Kärnten wurde damit in ein unglaubliches finanzielles Dilemma gebracht. Für diese verantwortungslose Schulden-Politik müssen unsere Kinder und Kindeskinder die Zeche zahlen.“ Er, Köfer, stößt sich auch daran, wie lapidar Schaunig heute auf die Heta-Erfolgsmeldung reagiert und dass sie sich wenig einsichtig zeigt: „Zumindest eine Entschuldigung ihrerseits hätte sich Kärnten verdient.“

Köfer sieht in Bezug auf eine Reduktion des Beitrages neben der Kärntner Regierungskoalition auch die Vertreter der FPÖ gefordert: „Die Freiheitlichen sind inzwischen in der Bundesregierung vertreten. Daher gehe ich natürlich davon aus, dass die FPÖ Kärnten ihr politisches Gewicht auf Bundesebene einsetzen wird, um eine Besserstellung Kärntens zu erreichen.“

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