Gerhard Köfer mahnt SPÖ zur Rückkehr zur Sachlichkeit

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Für Verwunderung sorgen bei Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer die neuerlichen und höchst unappetitlichen Facebook-Eskapaden eines ranghohen SPÖ-Vertreters: „Von Luca Kaiser über Hannes Köberl bis hin zu jetzt Wolfgang Knes – ich glaube hierbei nicht mehr an Einzelfälle sondern an ein gezieltes Hassposting-System der SPÖ. Solch eine Kommunikations-Unkultur und abstoßende Rhetorik haben in der Politik nichts verloren. Bei allem Verständnis für unterschiedliche Standpunkte, Meinungen und Werthaltungen: Ja, es darf in der Politik gestritten werden, doch wenn blanker Hass und Beschimpfungen in den Diskurs Einzug halten, dann ist die rote Linie längst überschritten.“ Köfer fordert eine Abrüstung der Worte und mahnt zu einer neuen politischen Debattenkultur, die ohne Hass auskommt.

Köfer: „Für diese Herren muss es auch eine politische Konsequenz geben. Die Entschuldigungen nimmt niemand mehr ernst. Hierbei geht es auch um die Glaubwürdigkeit der SPÖ bzw. des LHs im Kampf gegen Hass im Netz, der aber ohnehin nicht mehr als heiße Luft zu sein scheint.

Ob der unzähligen Fehltritte eigener Anhänger sei die FPÖ im aktuellen Fall Knes ein alles andere als berufener Stil-Kritiker, meint Köfer: „Die FPÖ wäre wirklich gut beraten, zuerst vor der eigenen Türe zu kehren. Immerhin sind es die Freiheitlichen, die seit Jahren an der Vergiftung des politischen Klimas einen wesentlichen Anteil haben.“

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