Gerhard Köfer lehnt auch zweiten Versuch, die Bürgermeistergehälter zu erhöhen, kategorisch ab

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Auf kategorische Ablehnung stoßen bei Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer die neuerlichen Versuche der SPÖ/ÖVP-Koalition, die Bürgermeistergehälter zu erhöhen: „Nur drei Wochen nachdem man sich öffentlich vom gemeinsamen Papier des Gemeindebundes distanziert hat und, bildlich gesprochen, die Stopp-Taste gedrückt hat, wollen SPÖ und ÖVP bereits den nächsten Versuch starten, diese Erhöhung durchzudrücken. Von Seiten des Team Kärnten wird es für diese Pläne sicherlich keine Zustimmung, sondern vielmehr weiter klaren Widerstand geben.“ Die Gehälter von politischen Vertretern um bis zu 27 Prozent zu erhöhen und gleichzeitig steigt die Armut im Land Kärnten, das kann man nicht argumentieren, so Köfer: „Auch nicht damit, dass Bürgermeister in anderen Bundesländern mehr bekommen als in Kärnten. Wenn sich jemand um die Funktion des Bürgermeisters bewirbt, weiß dieser genau, was ihn erwartet und das auch finanziell.“

Köfer ortet allgemein in der Bevölkerung überhaupt kein Verständnis für eine weitere Erhöhung der Politikerbezüge. Anstatt auf weitere Gespräche sowie Verhandlungen zu setzen und Wege zu suchen, wie man diese Gehaltserhöhung durchdrücken kann, empfiehlt Köfer den Vertretern von SPÖ, ÖVP und FPÖ die Landtags-Initiative des Team Kärnten zu unterstützen, mit der sich der gesamte Landtag und alle Abgeordneten gegen diese unverhältnismäßig hohen Gehaltssteigerungen für Bürgermeister aussprechen sollen: „Meine Einladung gilt allen Parteien, diesen vernünftigen Beschluss mitzutragen.“

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