Gerhard Köfer: Heizkostenzuschuss muss auch in der Höhe gesteigert werden

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Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer hat kein Verständnis dafür, dass der Heizkostenzuschuss des Landes, heuer offiziell mit Heizkostenunterstützung betitelt, auch für die Heizperiode 2021/22 nicht erhöht wird: „Es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass der Kreis der Bezieher dieser wichtigen Sozialleistung erweitert wird. In Anbetracht der extrem steigenden Energiepreise für Strom, Gas und Co. wird der Zuschuss in dieser Höhe aber niemals ausreichen.“ Köfer verweist darauf, dass der Zuschuss seit Jahren nicht erhöht wurde und das, obwohl der Verbraucherpreisindex in diesem Zeitraum enorm gestiegen ist: „Wir fordern ein Zurück an den Start: Der Zuschuss muss umgehend angepasst und damit erhöht werden. Man darf nicht vergessen, dass in Kärnten 94.000 Menschen als armuts- und ausgrenzungsgefährdet gelten, die auf diese Leistung angewiesen sind.“

Köfer tritt zudem weiter dafür ein, dass der Zuschuss index- und inflationsangepasst und damit jährlich automatisch erhöht wird, was derzeit nicht der Fall ist: „Gerade die Heizkosten sind für armutsbetroffene Menschen ein riesengroßes Problem. Es muss von politischer Seite her verhindert werden, dass auch nur ein einziger Mitbürger im Winter frieren muss. Viele Menschen stehen am Monatsende vor der Entscheidung, ob sie ihre letzten Euros für Essen oder für Heizmaterial ausgeben. So etwas darf es in einem Land wie Kärnten nicht geben.“

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