Gerhard Köfer fordert inhaltliche und infrastrukturelle Offensive für Schul- und Lehrbereich

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Sorgenvoll blickt Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer auf Entwicklungen in Kärntens Bildungssystem: „Dass der Geburtenrückgang die Mittel für die Schulen massiv minimiert, ist leider ein Faktum, das durch aktuelle Medienmeldungen einmal mehr Bestätigung erfuhr. Es ist dramatisch, wenn sich beispielsweise die HTL´s wichtige Anschaffungen nicht mehr leisten können.“ Laut Köfer seien viele Schulen, insbesondere auch im Pflichtschulbereich, noch überhaupt nicht im 21. Jahrhundert angelangt: „Wie will man unsere Kinder mit Overheadprojektoren auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten?“ Köfer tritt dafür ein, dass es zu einer Infrastruktur-Offensive für die Schulen kommt: „Bund und Land müssen sich auf Sonderbudgets verständigen sowie das Versteckspiel hinter Kopf-Quoten und Veränderungen bei der Schülerzahl endlich beenden. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und die verdienen die beste Ausbildung mit der besten Technik.“

Neben der Forcierung der technischen Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen verlangt Köfer auch neue Angebote im Sozialbereich: „Eine neue Wifo-Studie kommt zu dem Schluss, dass wir im Jahr 2030 rund 24.000 zusätzliche Kräfte im Pflegebereich benötigen werden. Aus meiner Sicht ist diese Zahl geradezu ein Turbo für unsere Forderung nach der Einführung der Pflegelehre.“ Aktuell ist es laut Köfer ein besonderer Nachteil, dass genau im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, wo der Großteil der Jugendlichen ihre Berufsentscheidung treffen, keine Pflegelehre möglich ist. „Dabei gibt es viele junge Menschen, die über eine soziale Ader verfügen und sich eine Tätigkeit in diesem Berufsfeld vorstellen können“, sagt Köfer. Das derzeitige Ausbildungsmodell im Pflegebereich würde deutlich zu kurz greifen und zu wenige junge Bürger ansprechen.

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