Gerhard Köfer fordert Gerechtigkeit für Rotes Kreuz-Mitarbeiter

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Betroffenheit löst bei Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer der Gehaltsstreit beim Roten Kreuz aus: „Aus meiner persönlichen Tätigkeit bei den unterschiedlichen Blaulichtorganisationen weiß ich, welche enorme psychische und physische Belastung Nachtdienste mit sich bringen. Diese Zulagen sind eine Grundbedingung und ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern.“ Köfer zeigt auch Verständnis für den Präsidenten des Roten Kreuzes, Peter Ambrozy, der diese zusätzlichen Summen nur schwer aufbringen kann. „Deshalb appelliere ich an das Land, insbesondere an die zuständige Referentin Prettner und den Landeshauptmann, hier in die Bresche zu springen. Die zusätzlich benötigten Mittel können locker aus dem regulären Landesbudget zur Verfügung gestellt werden.“ Eventuell werde es dafür notwendig sein, Mittel umzuschichten bzw. Förderungen, beispielsweise des Stadttheaters, zu kürzen: „Notwendiges vor Prestige muss ganz klar die Devise sein.“

Köfer: „Die in diesem Gehaltsstreit involvierten Personen dürfen nicht vergessen, dass es hier um die Akutversorgung der Bevölkerung geht.“ Er, Köfer, stehe jedenfalls vollends hinter den Mitarbeitern des Roten Kreuzes und erwarte sich, dass der Gehaltsstreit unter Mithilfe des Landes in den nächsten Tagen gelöst werde: „Ich will nicht erleben, was es heißt, wenn Kärnten auch nur einen Tag auf die Dienste des Rettungsdienstes verzichten müsste.“

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