Gerhard Köfer fordert Energieunterstützung für Kärntner Bevölkerung

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Ähnlich dem Beispiel der Bundeshauptstadt Wien, wo Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) einen Zuschuss für die Wiener Bevölkerung angekündigt hat, fordert Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer solch einen Zuschuss auch für die Kärntner Bevölkerung: „Im Gegensatz zu einer Halbierung der Mehrwertsteuer, die von der SPÖ auf Bundesebene gefordert wird, aber überhaupt nicht zielgenau ist, soll diese Zahlung sozial treffsicher ausgestaltet sein. Insbesondere sollen jene deutlich über 90.000 Armutsgefährdete in Kärnten sowie Gering- und Mittelverdiener von der sozialen Maßnahme profitieren, nicht aber Großverdiener.“ Für die Finanzierung dieser Sozialleistung schlägt Köfer vor, Teile der Kelag-Dividende heranzuziehen.

Die dringende Handlungsnotwendigkeit der Kärntner Landesregierung in dieser Sachfrage sei insbesondere deshalb gegeben, weil sich die Ukraine-Krise und die von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Russland bereits spürbar auf die Energie- und insbesondere auf die Gaspreise in ganz Europa auswirken, betont Köfer: „Es ist leider auch überhaupt nicht absehbar, dass die Energiepreise in den kommenden Wochen und Monaten sinken werden. Man darf nicht vergessen, dass bereits vor Ausbruch der aktuellen Krise in der Ukraine dramatische Strompreiserhöhungen beschlossen wurden. Jetzt verschlimmert sich die Lage abermals.“

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