For Forest: „Außer Spesen nichts gewesen“

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Mit dem Vergleich im Zivilprozess um das höchst umstrittene Klagenfurter Kunstprojekt „For Forest“ ist für Gerhard Köfer die Angelegenheit noch lange nicht abgeschlossen. Der Team Kärnten-Chef erinnert den Projekt-Financier und -Geldgeber an sein Versprechen, für finanzielle Transparenz rund um den Stadionwald zu sorgen: „Davon ist bis heute nichts zu sehen und scheinbar hat man überhaupt kein Interesse mehr, für lückenlose Nachvollziehbarkeit zu sorgen. Dafür spricht auch, dass bezüglich des geschlossenen Vergleichs Stillschweigen, insbesondere über Details, vereinbart wurde.“ Köfer ortet bis heute ein großes Interesse der Öffentlichkeit an Zahlen: „Von Landesseite wird permanent betont, dass keine öffentlichen Mittel für bzw. rund um For Forest geflossen sind. Waldner und Littmann können mit einer öffentlich einsehbaren Buchhaltung dafür sorgen, dass sich jeder Kärntner sein eigenes Bild machen kann.“

Aus der Sicht Köfers werfe die „Stadionwald-Prozess-Lawine“ ein ganz schlechtes Licht auf Kärnten und jene Politiker, allen voran Landeshauptmann Kaiser und Bürgermeisterin Mathiaschitz, die dieses Projekt im Stadion überhaupt erst zugelassen und damit den WAC für die Austragung der UEFA-Europa League-Spiele aus Kärnten delogiert haben: „Wir vom Team Kärnten haben uns von Anfang an gegen dieses widersinnige Projekt ausgesprochen. Die aktuellen gerichtsanhängigen Streitigkeiten geben uns einmal mehr recht. Außer Spesen nichts gewesen.“

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