Flughafen Klagenfurt – TK-Chef Köfer: „Eiertanz muss ein Ende haben“

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„Es war richtig und sinnvoll, die Aufsichtsratssitzung der Kärntner Beteiligungsverwaltung zum Flughafen am späten Dienstagabend zu unterbrechen und am kommenden Montag fortzusetzen. In dieser Unterbrechung können zusätzliche, wichtige Unterlagen gesichtet werden und zudem ist es besser, die Sitzung zu unterbrechen als diese ergebnislos zu beenden und die Beratungen erst am Sankt-Nimmerleinstag wieder aufzunehmen.“ So reagiert Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer auf die K-BV-Aufsichtsratssitzung. Köfer hofft, dass am Montag eine möglichst endgültige Entscheidung getroffen werden kann: „Der Eiertanz der vergangenen Wochen, Monate und Jahre muss ein Ende haben und am Flughafen endlich etwas passieren. Den wesentlichen Fokus gilt es dabei auf den Flugbetrieb und nicht auf den sogenannten Non-Aviation-Bereich zu lenken. Der Flugbetrieb muss bei einem Flughafen das wesentliche Interesse sein. Wirtschaft und Tourismus sind auf einen intakten Airport angewiesen, dieser ist eine essenzielle Infrastruktureinrichtung in Kärnten.“

Für Köfer sei für den Flughafen zentral, dass es zu einer Anbindung an einen internationalen Knotenpunkt, sprich einen Hub, kommt: „Diskussionen über Gebäude und Entwicklungsflächen sollten eigentlich erst an zweiter Stelle kommen.“ Auch die geplanten Ryanair-Flüge alleine seien aus der Sicht Köfers nicht das alleinige Heilmittel für den Flughafen. Aus politischer Sicht seien laut Köfer auch weiterhin die politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen rund um das im Bereich des Flughafens geplante Großkasernen-Projekt betrachtenswert: „Das Abziehen des mit dem Investor des Airports in wirtschaftlichen Beziehungen stehenden Ministeriums-Generalsekretärs Kandlhofer kann nur der erste Schritt sein. Es gilt auch die Rolle der SPÖ in Kärnten politisch zu hinterfragen, was dieses Kasernen-Vorhaben betrifft.“

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