Eigenes TV-Studio für SPÖ/ÖVP-Koalition – Köfer: Kritik und Widerspruch werden abgeschafft

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Als neuerlichen Beweis für eine ungeheuerliche Steuergeldverschwendung und als Versuch, den Bürgern nur mehr geschönte „Nachrichten“ einzuimpfen, sieht Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer die Tatsache, dass sich die Regierungsvertreter Kaiser und Co. nun selbst ein 60.000 Euro-teures Fernsehstudio gönnen: „Missfällt der rot-schwarzen Koalition die Arbeit der Kärntner Medien schon so, dass man jetzt selbst Nachrichten produziert und sich von einem unkritischen SPÖ-Gemeinderatskandidaten und Kaiser-Mitarbeiter interviewen lässt?“ Der Landespressedienst verkomme immer mehr zu einem roten Landespropagandadienst, so Köfer: „Schon das nicht notwendige und 300.000 Euro-teure Kärnten Magazin dient lediglich der Selbstbeweihräucherung.“

Laut Köfer stehe hinter dem Studio das Ansinnen, weiter ein koalitionäres Paralleluniversum zu entwickeln: „Dort scheint den ganzen Tag die rot/türkise Sonne und Kritik darf ohnehin nicht mehr stattfinden. Offenbar orientiert man sich an den demokratischen Machthabern in Russland und Nordkorea. Auch dort wird kein Widerspruch und keine Kritik geduldet.“ Das neue, mit Steuergeld finanzierte, Studio habe, so Köfer abschließend, doch einen Vorteil: „LH Kaiser und Co. müssen sich bei diversen ORF-Auftritten keine Blöße mehr geben.“

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