Bildungspolitische Weichenstellungen in Richtung Zukunft notwendig

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Anlässlich des Schulbeginns mahnt Team Kärnten-Obmann LAbg. Gerhard Köfer zu einer Revolution im Bildungssystem: „Es gilt jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen. Das Bildungssystem muss so aufgestellt werden, dass es für aktuelle und zukünftige Aufgaben gewappnet ist.“ Laut Köfer gehe es hierbei vor allem um die Digitalisierung: „Die Anforderungen des Arbeitsmarktes nehmen auch aufgrund dieser Thematik immer weiter zu. Das Bildungssystem muss die Voraussetzungen schaffen, dass neue Jobpotenziale genutzt werden können.“ Wie Köfer betont, leben wir aktuell in einer Zeit, die eine konsequente Neuerfindung der Berufe erzwingt und vorantreibt: „Fakt ist, dass wir heute viele Berufe der Zukunft noch gar nicht kennen. Wir wissen aber, dass in Zukunft Datenfachleute, Softwareentwickler und aufgrund der demographischen Entwicklung auch Pflegefachkräfte eher Hochkonjunktur haben werden. Damit verbunden ist die große bildungspolitische Herausforderung, dass wir unsere Kinder und Kindeskinder für genau diese Berufe vorbereiten.“

Als zentrale Aufgaben im Bildungssystem sieht Köfer zudem eine verstärkte digitale und wirtschaftliche Grundbildung wie auch eine Stärkung der Elementarpädagogik insgesamt: „Besonders in jungen Jahren sind unsere Kinder sehr aufnahme- und lernfähig. Das gilt es intensiv zu nutzen. Ein Element ist hierbei die Datenkompetenz, die einen immer größer werdenden Stellenwert einnimmt.“ Was Köfer ebenso anregt, ist eine stärkere Diskussion über die Förderung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen: „Genau diese High Potentials werden wir zukünftig verstärkt benötigen und das speziell auch in Kärnten. Leistungsbereite und intelligente Schüler sind derzeit die ganz klar Zu-kurz-Gekommenen. In Bezug auf Bildung wird zu sehr über Brennpunktschulen und Deutschklassen debattiert.“

Ebenfalls essentiell sei, wie Köfer abschließend betont, eine massive Verbesserung der Ausstattung der Schulen: „Dies muss ebenso vorangetrieben werden wie die Schulautonomie.“

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